Ich bin bei meinen Großeltern aufgewachsen und die beiden selber waren zu der Zeit Raucher …
Nunja, als ich dann so ca. 10/11 Jahre alt war, waren meine Großeltern zu Freunden im Ort am Abend eingeladen worden. Ich selber durfte allein zu Hause bleiben und vertrödelte mir die Zeit am Abend mit Fernsehen. Nachdem ich dann auch noch Lust auf etwas Süßes bekam, öffnete ich unseren Wohnzimmerschrank um mir etwas zum Naschen heraus zu holen.
Unter anderem, lagen auch in diesem Schrank die Zigarettenstangen meiner Großeltern herum.
Nachdem ich die Stangen und auch ein paar Schachteln dort habe herumliegen sehen, unterlag ich der Versuchung, einmal eine Zigarette auszuprobieren. In den Gedanken, sah ich auch die größeren Mitschüler aus der Schule, die sich immer irgendwo in den “dunklen” Ecken des Pausenhofes herumtrieben und Zigaretten rauchten bzw. nur pafften.
Okay - Schachtel auf - Zigarette raus - Feuerzeug genommen und hinter das Haus gegangen.
Zigarette in den Mund - Feuerzeug an - Feuer an Zigarette - Zug (tiefer Zug)
- Pause -
Mir wurde auf einmal so schlecht, dass ich sofort losrennen musste und gerade noch die Toilette ereichte um mich in diese zu Übergeben. Nachdem ich dann mich mit der “Schüssel” im gebrochenen Deutsch unterhalten hatte, war mir klar, dass Rauchen nicht mein Ding werden würde. Noch Tage danach war es mir schlecht…
Und heute bin ich froh, dass mir dies passiert ist… Wenn ich bedenke, was ich alles an Geld angezündet hätte.
Rechnet doch selber mal nach… 
http://www.spritmonitor.de/de/detailansicht/187199.html
Das ist der Link zu den Daten unseren Honda FR-V, den wir seit Sommer 2005 schon fahren.
Leider habe ich vor April 2007 keine Datenaufnahme der Tankmengen und Kilometerstände vorgenommen, aber ich weiss dass ich am Anfang unser Auto mit ca. 9,5 Liter auf 100km gefahren bin. Laut den Berechnungen von Spritmonitor bin ich nun bei einem Durchschnitt von 7,8 Liter pro 100km. Das ist doch schon eine Ersparnis die sich sehen lassen kann. Und ich / wir habe(n) nicht auf den Komfort der Klimaanlage verzichtet. Diese läuft bei uns grundsätzlich im Dauerbetrieb und auch das Abblendlicht ist tagsüber eingeschaltet (insofern es nicht vergessen wurde, aber das kommt selten vor).
Interessant ist es, dass man im Bekanntenkreis die Meinung hört: “Du hast ja kein Spaß mehr am Autofahren.”
Und doch habe ich noch Spaß am Autofahren ich habe nur kein Spaß an der Preisspirale die die Ölkonzerne uns aufzwingen. Als die Preise des Benzines zu steigen begannen, hatte sich jeder im Freundes und Bekanntenkreis darüber aufgeregt. Doch was interesant daran ist, dass keiner wirklich etwas dagegen unternimmt. Auf den Straßen wird immer noch richtig Gas gegeben und sportlich gefahren. Und mein Sport ist es nun, soviel Benzin auf den Fahrten die sich nicht vermeiden lassen, zu sparen. Meine Erfahrung ist, dass ich für den Weg zu meiner Arbeit gerade einmal 3 Minuten länger im Schnitt brauche. Aber dafür spare ich auch auf 100 km auch 1,7 Liter Benzin. Und damit komme ich ca. 21,8 km weiter als vorher.
Summa summarum habe ich nun in den letzten 3 Jahren ca. 1000 Euro an Benzinkosten eingespart und das kann sich
sehen lassen…
Vielleicht ist es ja für Euch eine Anregung auch mitzumachen.
Ist es nicht schön, dass Kinder ihre Rituale brauchen?
Am Abend vor dem zu Bett gehen, eine Geschichte vorlesen, gemeinsam singen oder einfach
nur mal miteinander kuscheln. Unsere Kinder haben es uns immer damit gedankt, dass es kaum bzw.
keine langen Diskussionen um das zu Bett gehen gab. Kein dauerndes Quängeln “… ich kann nicht
schlafen!” oder “… ich habe Durst.”, kein ewiges herauszögern - und das finden meine Frau und ich
entspannend.
Sobald dann die Kinder im Bett sind, ist für uns auch Feierabend. Einfach schön.
Zu unseren Ritualen gehört auch das Weihnachts- und Osterfest.
Es ist toll, dass unsere Kinder noch an das Christkind bzw. auch den Osterhasen glauben.
Daher kommen die beiden auch noch zu unseren Kindern und bringen die großen bzw. kleinen
Geschenke und nicht wie bei den anderen Kids die Eltern.
Was auch sehr schön ist, dass unsere Kinder eine tolle Fantasie haben und diese auch leben.
Schlimm fanden wir nur, dass damals im Kindergarten den Kindern gesagt wurde, dass es keine
Feen, Drachen oder Elfen gibt. Mit einer befreundeten Familie ist es uns aber gelungen, den
fast zerstörten Träumen und Fantasien eine Rettung zu geben.
Also ich finde, dass wir unseren Kindern solange sie eine solche Fantasie besitzen, ihnen diese
auch lange nicht zerstören. Irgendwann sind sie alt genug es selber zu verstehen oder sie können
ihr Leben lang schöner Geschichten hinterhergehen.
Hallo Welt…
vor kurzem hatten wir wieder im Bekanntenkreis darüber gesprochen was ehrenamtliches Arbeiten bringt.
Ich engagiere mich in meiner Freizeit für unsere DLRG Ortsgruppe und mache an zwei Trainingseinheiten
das Training für Kinder im Alter von ca. 8 - 14 Jahren. Es ist schön zu sehen, dass es noch Kinder gibt, die
nicht nur daheim die ganze Zeit vor dem Fernseher oder Computer verbringen, sondern sich auch noch in der
Gesellschaft bewegen.
Auch kann ich hier mein Wissen über das Schwimmen und Retten von Menschen weitergeben und es ist erstaunlich
welches Interesse von den Kindern mitgebracht wird.
Natürlich gibt es auch welche, die von ihren Eltern wohl dazu gezwungen worden sind und an dem ganzen nicht
richtig teilnehmen oder nicht bei der Sache sind. Es ist eine Herausforderung diesen Kindern den Spaß an der Sache
zu wecken.
Aber leider fehlen immer mehr Menschen, die sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich engagieren möchten und dafür sorgen,
dass Kinder und Jugendliche die Möglichkeit haben eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung zu haben.
Für mich ist es klar, dass auch persönliche soziale Kontakte dazu gehören und nicht nur das Internet 2.0 wie man
so schön sagt. Unter anderem kann man seinen persönlichen Horizont erweitern und sich auch in der Freizeit weiterbilden.
Zum Beispiel habe ich dieses Jahr meinen Erste Hilfe Kurs wiederholt und mich auf den neuesten Stand gebracht und
meinen silbernen Rettungsschwimmer aufgefrischt. Ab dem nächsten Wochenende werde ich an einem Sanitätskurs
teilnehmen und mich in dieser Richtung noch weiter fortbilden.
Ihr seht, man kann auch viele sinnvolle Dinge in einem Verein lernen wenn man es nur möchte.